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19.05.2026

Physiotherapie Hausbesuch Wien: Wenn Behandlung zu Ihnen nach Hause kommt

Physiotherapie als Hausbesuch ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit, sondern genau die Lösung, die sie schon lange gesucht haben. Wer nach einer Operation nur eingeschränkt mobil ist, wer aufgrund einer neurologischen Erkrankung nicht ohne fremde Hilfe das Haus verlassen kann, oder wer einfach merkt, dass der Weg in die Praxis mehr Kraft kostet als die Behandlung selbst, für den ist der physiotherapeutische Hausbesuch keine Bequemlichkeit, sondern medizinische Notwendigkeit. Ich biete Physiotherapie als Hausbesuch in Wien 1220 und der unmittelbaren Umgebung an, und in diesem Beitrag erkläre ich Ihnen, für wen das sinnvoll ist, was Sie erwartet und worauf es bei einer guten mobilen Behandlung ankommt.
Von: Lisa-Maria Hirsch
Ein Mann hilft einer Frau im Rollstuhl beim Hanteltraining im Wohnzimmer.

Wer profitiert wirklich von einem Physiotherapie Hausbesuch?

Die ehrliche Antwort ist: nicht jeder, aber für bestimmte Menschen macht der Hausbesuch einen entscheidenden Unterschied. Der offensichtlichste Grund ist eingeschränkte Mobilität. Wer nach einer Hüft- oder Knie-Operation noch nicht frei gehen kann, wer auf Gehhilfen oder einen Rollstuhl angewiesen ist, oder wer nach einem Krankenhausaufenthalt in der Aufbauphase steckt, kann schlicht nicht in eine Praxis fahren, zumindest nicht ohne erheblichen organisatorischen und körperlichen Aufwand. Ebenso kommt der Hausbesuch Menschen zugute, die an fortgeschrittenen neurologischen Erkrankungen leiden. Patientinnen und Patienten mit Parkinson, mit den Folgen eines Schlaganfalls oder mit Multipler Sklerose profitieren enorm davon, in ihrer gewohnten Umgebung behandelt zu werden. Das hat nicht nur logistische Vorteile, sondern auch therapeutische: Die Übungen und Bewegungsabläufe, die wir gemeinsam erarbeiten, können direkt auf die konkreten Situationen abgestimmt werden, die im Alltag dieser Person wirklich vorkommen. Wie kommt jemand die eigene Treppe hinauf? Wie geht das sichere Aufstehen vom eigenen Sofa? Diese Fragen lassen sich zu Hause viel besser beantworten als in einem standardisierten Praxisraum. Auch ältere Patientinnen und Patienten, die zwar grundsätzlich mobil sind, aber den Weg in die Praxis als kräftezehrend erleben, oder Menschen, die in Pflegeeinrichtungen in der Umgebung leben, zählen zu den Menschen, bei denen ein Hausbesuch sehr sinnvoll sein kann.

Was kann bei einem Hausbesuch behandelt werden?

Eine häufige Sorge, die mir Patientinnen und Patienten gegenüber äußern, ist die Frage, ob bei einem Hausbesuch wirklich alles möglich ist, was auch in einer Praxis gemacht werden kann. Die Antwort ist: das meiste davon, ja. Als ausgebildete Physiotherapeutin bringe ich alles mit, was ich für eine vollwertige Behandlung benötige. Das bedeutet in der Praxis: manuelle Therapie, Mobilisierungsübungen, Weichteilbehandlung, Triggerpunkt-Therapie und die Anleitung zu individuell abgestimmten Übungen sind alle auch im häuslichen Umfeld möglich. Was beim Hausbesuch wegfällt, sind spezifische Geräte wie etwa das Therapiegerät für die radiale Stoßwellentherapie, die ich nur in meiner Praxis anwende. Für Patientinnen und Patienten, bei denen eine Kombination aus beiden sinnvoll wäre, besprechen wir gemeinsam, wie wir das am besten organisieren. Besonders wirkungsvoll ist der Hausbesuch auch für die Sturzprophylaxe bei älteren Menschen. Gemeinsam schauen wir uns an, welche Stolperfallen im Wohnbereich vorhanden sind, wie die Sicherheit bei alltäglichen Bewegungsabläufen verbessert werden kann und welche gezielten Kräftigungs- und Gleichgewichtsübungen im häuslichen Umfeld durchführbar sind. Das ist Physiotherapie, die unmittelbar im echten Lebensraum dieser Menschen wirkt.

Physiotherapie nach einer Operation: Warum der Hausbesuch in der Frühphase so wertvoll ist

Nach einer größeren orthopädischen Operation, etwa einem Hüft- oder Kniegelenksersatz, ist die frühzeitige physiotherapeutische Begleitung entscheidend für den Heilungsverlauf. Gleichzeitig ist genau diese Phase oft jene, in der ein Transport zur Praxis am aufwändigsten und belastendsten ist. Ein Hausbesuch in den ersten Wochen nach einer Operation schließt diese Lücke. In dieser frühen Phase geht es darum, Schwellungen zu reduzieren, die Beweglichkeit des operierten Gelenks schrittweise zurückzugewinnen, die umliegende Muskulatur behutsam zu reaktivieren und sicherzustellen, dass die notwendigen Alltagsbewegungen korrekt und sicher ausgeführt werden. All das lässt sich hervorragend im häuslichen Umfeld umsetzen, ohne dass die frisch operierte Person den anstrengenden Weg in eine Praxis auf sich nehmen muss. Mit dem Fortschreiten der Genesung wechseln manche meiner Patientinnen und Patienten dann in die Praxisbehandlung, wenn sie mobiler geworden sind und von den dortigen Möglichkeiten profitieren können. Andere bleiben beim Hausbesuch, weil er für ihre Lebenssituation die bessere Lösung ist. Das entscheiden wir gemeinsam.

Wie läuft ein Physiotherapie Hausbesuch bei mir ab?

Bevor ich zum ersten Mal zu Ihnen nach Hause komme, führen wir ein kurzes Telefonat, in dem ich die wichtigsten Informationen über Ihre Beschwerden, Ihre aktuelle Situation und Ihre Erwartungen sammle. Das hilft mir, die erste Einheit gut vorzubereiten und das Richtige mitzubringen. Beim ersten Hausbesuch beginne ich wie in der Praxis auch mit einer gründlichen Befunderhebung. Ich schaue mir an, wie Sie sich bewegen, wo die Einschränkungen und Schmerzen genau liegen, welche Alltagssituationen besonders herausfordernd sind und was Ihre Ziele für die Therapie sind. Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Behandlungsplan, der auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist. Die eigentliche Behandlungseinheit dauert 45 Minuten, genau wie in meiner Praxis. Ich lege großen Wert darauf, diese Zeit vollständig für die Behandlung zu nutzen und nicht durch unnötige Wege im Haus zu verlieren. Eine klare Absprache im Vorfeld über den Ablauf und die gewünschten Schwerpunkte hilft dabei, die gemeinsame Zeit optimal zu nutzen. Am Ende jeder Einheit besprechen wir, welche Übungen Sie bis zum nächsten Termin selbst durchführen können und sollten. Das eigenverantwortliche Mitarbeiten zwischen den Terminen ist ein wesentlicher Bestandteil des Heilungsprozesses, egal ob die Behandlung in der Praxis oder zu Hause stattfindet.

Physiotherapie Hausbesuch in Wien 1220 und Umgebung

Meine Hausbesuche führe ich im 22. Wiener Gemeindebezirk sowie in den umliegenden Gemeinden Groß-Enzersdorf, Raasdorf und Deutsch-Wagram durch. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Wohnort in meinem Einzugsgebiet liegt, fragen Sie gerne telefonisch nach. In vielen Fällen finden wir eine Lösung. Ein Hausbesuch kostet in meiner Praxis 130 Euro pro Einheit. Als Wahltherapeutin stelle ich Ihnen eine Honorarnote aus, mit der Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einen Kostenanteil rückerstatten lassen können. Die genaue Höhe der Rückerstattung hängt von Ihrer jeweiligen Kasse ab. Ich helfe Ihnen gerne dabei, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen.

Was macht einen guten Physiotherapie Hausbesuch aus?

Nicht jeder Hausbesuch ist gleich. Was den Unterschied ausmacht, ist die Kombination aus fachlicher Tiefe und echtem Interesse an der Person, zu der man kommt. Ein guter physiotherapeutischer Hausbesuch ist keine vereinfachte Version der Praxisbehandlung, sondern eine eigenständige Form der Therapie, die die Stärken des häuslichen Umfelds bewusst nutzt. Das bedeutet für mich konkret: Ich passe die Behandlung und die empfohlenen Übungen an das an, was tatsächlich in Ihrer Wohnung möglich ist. Kein Therapiegerät, das Sie zu Hause nicht haben. Keine Übung, die einen Behandlungstisch erfordert, den es nur in der Praxis gibt. Stattdessen ein Programm, das mit einem Stuhl, einer Matte oder dem eigenen Körpergewicht funktioniert, weil das nachhaltig ist und weil Sie es tatsächlich umsetzen werden.
Ich bringe außerdem meine Fortbildungen aus den Bereichen manuelle Therapie, Triggerpunkt-Therapie und neurologische Rehabilitation mit in jeden Hausbesuch ein. Das bedeutet, dass Sie auch zu Hause eine vollwertige, fachlich fundierte Behandlung erhalten und nicht auf Qualität verzichten müssen, weil Sie nicht in die Praxis kommen können.

Über den Autor:

Lisa-Maria Hirsch
Physiotherapeutin
Ich bin Physiotherapeutin mit Abschluss am FH Campus Wien und biete seit Jahren Physiotherapie in Wien an. Bevor ich meine Ausbildung begann, war ich vier Jahre als Behindertenpädagogin tätig – eine Erfahrung, die mein therapeutisches Handeln bis heute prägt und mir einen besonderen Blick für den Menschen hinter der Diagnose gibt.

Häufige Fragen zum Physiotherapie Hausbesuch

In welchen Gebieten bieten Sie Hausbesuche an?
Ich führe Hausbesuche im 22. Wiener Gemeindebezirk sowie in Groß-Enzersdorf, Raasdorf und Deutsch-Wagram durch. Wenn Sie in der Nähe dieser Orte wohnen und unsicher sind, ob ein Hausbesuch bei Ihnen möglich ist, nehmen Sie gerne Kontakt auf. In vielen Fällen lässt sich etwas arrangieren.
Brauche ich eine ärztliche Überweisung für einen Physiotherapie Hausbesuch?
Als Wahltherapeutin benötigen Sie für eine Behandlung bei mir eine ärztliche Überweisung. Bei manchen Krankenkassen ist zusätzlich eine chefärztliche Bewilligung notwendig. Sie können im Anschluss eine Teilrückerstattung durch Ihre Krankenkasse beantragen
Was brauche ich zu Hause für einen Hausbesuch?
Sie brauchen nichts Besonderes vorzubereiten. Ich bringe alles mit, was ich für die Behandlung benötige. Hilfreich ist ein ausreichend großer freier Bereich, in dem wir uns bewegen können, sowie ein stabiler Stuhl und idealerweise eine Matte oder eine Decke für Übungen auf dem Boden. Falls bei Ihnen besondere räumliche Gegebenheiten bestehen, können wir das gerne beim ersten Telefonat kurz besprechen.
Wie unterscheidet sich der Hausbesuch von der Praxisbehandlung?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Umgebung und in der damit verbundenen Möglichkeit, die Therapie noch stärker auf Ihren konkreten Alltag abzustimmen. Die fachliche Qualität der Behandlung ist dieselbe. Was im Hausbesuch nicht zur Verfügung steht, ist die radiale Stoßwellentherapie, da dieses Gerät an die Praxis gebunden ist. Für alle anderen Behandlungsmethoden gibt es keinen Qualitätsunterschied zwischen Hausbesuch und Praxisbehandlung.
Kann ich mit dem Hausbesuch beginnen und später in die Praxis wechseln?
Ja, das ist eine sehr häufige Konstellation und in vielen Fällen auch therapeutisch sinnvoll. Oft beginnen wir in der Phase nach einer Operation oder in einer akut eingeschränkten Phase mit Hausbesuchen und wechseln dann in die Praxisbehandlung, sobald die Mobilität wieder ausreichend vorhanden ist. Wir besprechen den optimalen Zeitpunkt für einen solchen Wechsel gemeinsam im Verlauf der Therapie.
Was kostet ein Hausbesuch und wie funktioniert die Krankenkassenrückerstattung?
Ein Hausbesuch kostet 130 Euro pro 45-minütiger Einheit. Als Wahltherapeutin stelle ich Ihnen nach jeder Behandlung eine Honorarnote aus. Diese können Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen und erhalten in der Regel einen Teil der Kosten zurückerstattet. Die Höhe des Rückerstattungsbetrags variiert je nach Kasse und liegt üblicherweise zwischen 50 und 80 Prozent des Kassentarifs. Ich empfehle, sich vorab direkt bei Ihrer Kasse über die genauen Konditionen zu informieren.

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