Das Besondere an der Stoßwellentherapie ist, dass sie nicht nur kurzfristig lindert, sondern auf zellulärer Ebene echte Heilungsprozesse in Gang setzt. Die eintreffenden Druckwellen regen die Durchblutung im behandelten Gewebe deutlich an. In Bereichen, die durch chronische Überlastung oder Verarbeitungsstörungen schlecht durchblutet sind, ist das entscheidend, denn Gewebe, das nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird, heilt nicht.
Gleichzeitig werden durch die Stoßwellen Fibroblasten aktiviert, also jene Zellen, die für den Aufbau von Kollagen und damit für die strukturelle Erneuerung von Sehnen und Bindegewebe zuständig sind. Chronisch geschädigtes Sehnengewebe, das sich in einem sogenannten degenerativen Zustand befindet, wird dadurch wieder in einen aktiven Heilungsprozess versetzt. Außerdem wirkt die Stoßwelle direkt auf Schmerzrezeptoren im Gewebe: Durch die wiederholte mechanische Reizung kommt es zu einer Übermüdung dieser Rezeptoren, was die Schmerzwahrnehmung in der behandelten Region deutlich reduziert.