Wenn Schulterverspannungen länger als zwei bis drei Wochen anhalten, sich trotz Eigenpflege nicht bessern oder immer wieder an derselben Stelle auftreten, ist das ein klares Signal, dass der Körper professionelle Unterstützung braucht. Gleiches gilt, wenn die Schmerzen in den Arm oder Kopf ausstrahlen, wenn der Schultergürtel in seiner Beweglichkeit spürbar eingeschränkt ist oder wenn sich die Beschwerden im Alltag auf die Schlafqualität auswirken.
In der Physiotherapie wird zunächst genau analysiert, wo die Ursache liegt. Nicht jede Schulterverspannung kommt auch aus der Schulter. Manchmal steckt eine veränderte Beckenstellung, eine Schwäche der tiefen Rumpfmuskulatur oder eine funktionelle Einschränkung der Brustwirbelsäule dahinter, die den Schulterbereich dauerhaft überlastet.
Auf Basis dieser Befunderhebung wird eine individuelle Behandlung zusammengestellt. In meiner Praxis arbeite ich dabei unter anderem mit manuellen Techniken zur Mobilisation und Weichteilbehandlung, mit Triggerpunkt-Therapie, die gezielt die verhärteten Muskelknoten bearbeitet, sowie mit spezifischen Übungen, die nicht nur die Verspannung lösen, sondern auch die Strukturen aufbauen, die verhindern, dass sie wiederkommt.